Holi

Holi ist das mit Abstand beliebteste Fest der vielen traditionellen Zeremonien des indischen Subkontinents. Die Wurzeln des Festes Holi reichen weit in die Vergangenheit zurück und dementsprechend tief verankert ist es auch im religiösen Bewusstsein Indiens.
Am Vollmondtag des Monates Phalguna, der sich zwischen den Monaten Februar und März befindet, werden im ganzen Land Feuer entzündet, Leute gehen auf die Strassen und verbrennen Strohfiguren. Bei dieser rituellen Verbrennung der Dämonin Holika feiern die Leute den Sieg des Guten über das Böse. Danach wird während bis zu zehn Tagen ausgelassen gefeiert, getanzt und gegessen.
Farben und Tänze spielen bei Holi eine zentrale Rolle: traditionell werden Gäste und Leute auf der Strasse mit Farbe bepinselt, besprengt oder gar mit Pulver bestreut. Egal, welcher Kaste, welchem Geschlecht, Alter oder Rang man angehört, die strengen sozialen und religiösen Grenzen verwischen für einen Moment.
Atharshan (11 Jahre) aus Sri Lanka
«Das Fest findet im März statt. Bei diesem Fest werden komische Sachen gemacht, die man sonst nicht macht. Tanzen, sich mit Farben bewerfen und zu Gott beten. Bei diesem Fest tragen wir weisse Kleider. Das Fest wird hier in der Schweiz nicht gefeiert, nur in Sri Lanka. Deshalb weiss ich auch nicht so viel darüber.»
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Religion
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